Team on Tour - die Berichte:
geschrieben von Julian Pfund, am 02.05.11
Liebe Leser,
Abfahrt nach Frankreich
Tag 1 - Samstag 23.04.11
Das Team bestehend aus Sven Pfund, Julian Pfund und Nico Pfund erreichte den französischen See nach ca. 700 km Autofahrt und einer Zwischenübernachtung im Saarland am samstag Morgen gegen 10:54 Uhr. Wir wurden auf unsere Plätze eingewiesen und bauten danach unser Lager auf. Dabei beobachteten wir den See mit seinen Aktivitäten etwas genauer. Es herrschte Windstille und Sonnenschein. 3 schöne Landzungen durften wir für eine Woche besetzen. Julian auf Platz 1, Sven Platz 2 und Nico auf Platz 3.
Etang de la mutche in der Übersicht
Hier ersichtlich die Landzunge von Sven.
11:45 Uhr: Unser Lager war aufgebaut und wir konnten das Loten endlich beginnen. Schnell bemerkten wir, dass bei unserer Angelfläche in einem Umkries von ca. 150 m die Wassertiefe maximal 1,50 m betrug. Keine Anzeichen von heißen Spots, wie Kanten oder Plateaus. Die Wassertemperatur, die wir zuvor gemessen hatten, lag bei 22,5 °C auf 10-20 cm. Das heißt bei 1,50 m war es dann ca. 18-19 °. "War nun die Laichzeit hier schon in vollem Gange?", stellten wir uns die Frage.
14:00 Uhr: Das große Füttern konnte beginnen. Um dies nicht auf drei Plätzen ewig in die Länge zu ziehen, entschieden wir uns Platz für Platz alle gemeinsam zusammen zu helfen. Beginn war auf Julian's Spot, dann Sven's und zu guter Letzt Nico's. So konnten wir uns einige Zeit ersparen.
16:00 Uhr: Alle Ruten waren jetzt im Wasser und das lange Warten konnte beginnen.
Sven Rod Pos. Piepser sind scharf gestellt. Julians Pod. Ebenfalls heiß auf die erste "Abfahrt"
17:00 Uhr: Was ist das? Der Himmel wurde plötzlich schwarz und eine gewaltiger Sturm brach auf. Er war sogar so heftig, dass wir kurzzeitig unser Angelgeschirr aus dem Wasser nehmen mussten. Na toll!
20:00 Uhr: Nachdem sich das heftige Wetter wieder beruhigt hatte, konnten wir wieder friedlich fischen.
Tag 2 - Sonntag 24.04.11
05:00 Uhr: Die Nacht konnte uns bis zu diesem Zeitpunkt nichts bescheren. Doch dann raste Julian's Bissanzeiger los. Das Ergebnis: eine 2,7 kg schwere Schleie - unglaublich! Einfach nur herrlich, aber nicht der Zielfisch.
Diese 2,7 kg schwere Schleie konnte Julians Schneemannmontage nicht entkommen.
19:20 Uhr: Ein schöner Tag geht zu Ende, leider ohne Erfolg für das gesamte Team. Vermutlich waren die Karpfen, doch schon in der Laichzeit. Vereinzelte "Zupfer" an der Motage konnten wir verzeichnen, dennoch keine sonstigen Aktivitäten der Fische zu beobachten.
Tag 3 - Montag 25.04.11
21:20 Uhr: Leider konnten wir noch keinen einzigen Fang eines Karpfen vermerken, doch dann erklang das so heiß ersehnte laute Schrillen bei Julians Funkbox. Um 21:20 Uhr war es dann endlich vollbracht und Julian konnte den ersten Spiegler mit 12,06 kg auf die Matte legen. Ein Prachtexemplar, gefangen mit einer hälfte "Whiskey Cream" Boilie von Dragon Baits und einer Hälfte "Pineapple" Pop-Up von Top Secret. Nachdem Julian den Futterplatz gewechselt hatte, schien das Futter endlich angekommen zu sein. Doch wir bemerkten schnell, dass sich an der Schilfzone bei Julian's Platz einige Carps aufhalten mussten. Naja, auf jeden Fall war auf Nico's und Sven's Spot bisher nichts passiert. Lediglich Sven konnte in dieser Nacht noch eine schöne Schleie fangen. Viele Ausweichmöglichkeiten gab es auf deren Platz auch kaum. Trotz allen Versuchen konnten sie bislang keinen "Dicken" an Land ziehen.
12,06 kg brachte der erste Spiegler 2011
Tag 4 - Dienstag 26.04.11
Nachdem sich Julian einige Gedanken über einen Wechsel seines Spots gemacht hatte, war es dann am Nachmittag an Tag 4 soweit. Jetzt legte Julian alle drei Ruten an den Rand der Schilfzone, etwa 30 bis 40 m von der Landzunge und ca 2m vom Schilf entfernt. Gleich musste er feststellen, dass es dort nicht leicht zu fischen war und hing schon beim ersten Auswurf im hogewachsenen Kraut fest. Auch die 40er Schlagschnur konnte es hier nicht richten und die erste Montage war zerfetzt. Die Rute neu montiert und bestückt ging es wieder an den Rand. Jetzt klappte alles.
Schilfzone rechts im Bild, auf Platz 1
17:00 Uhr: Es war genau eine halbe Stunde nach dem Auslegen und Julian konnte einen wunderschönen Spiegler mit 13,70 kg in den Kescher drillen. Dort musste noch mehr zu holen sein! So war es dann auch...
Julians Spiegler mit 13,70 kg. Schönes Bild! :)
19:00 Uhr: Schon den nächsten Spiegler brachte dann 2 Stunden später 12,80 kg auf die Waage. Die restliche Nacht konnten wir alle wieder einmal ruhig schlafen.
Nur zwei Stunden später: 12,80 kg
Tag 5 - Mittwoch 27.04.11
Tag 5 unserer Session war nun angebrochen. Zwei schöne Karpfen konnten wir nun schon im Kraut überlisten. Im Freiwasser jedoch keinen Einzigen. Bemerkenswert war, dass alle Bisse immer gegen Abendzeit kamen. Doch diesen Abend an Tag 5 sollte es nicht sein.
Wir ließen den Tag schön ausklingen!
Tag 6 - Donnerstag 28.04.11
Die Nacht verlief ruhig. Es waren zwei Fallbisse, die aber bei Ankunft an den Ruten wieder endeten.
08:00 Uhr: Nach dem Aufstehen wurden alle Ruten wieder fleißig mit PVA bestückt und an die Spots gesetzt.
Montage von Julian
18:25 Uhr: Am Abend ging es dann wieder los. Julian konnte einen schönen Spiegler mit 11,73 kg überlisten. Alle Carps, die wir gefangen haben, waren makellose Fische, alle wunderschön. Keine Zeichen von Entstellung oder sonstigem am Fisch zu beobachten.
Der letzte Karpfen dieser Session. Ebenfalls makellos und wunderschön. 11,73 kg
Tag 7 - Freitag 29.04.11
An Tag 7 war es dann soweit. Die Session war zu Ende. Nach dem Abbauen des Camps zogen wir unser Fazit: Platz 1 bei Julian lief es am Besten mit 11 Runs, davon 4 Carps, alle über der 10er Marke, und 2 Schleien, sowie eine Rotfeder mit knapp 1,00 kg. Leider ging es auf Platz 2 und 3 nicht wirklich Rund. Hier das Ergebnis... Platz 2 bei Sven: zwei schöne Schleien und Platz 3 bei Nico: zwei Schleien und eine Rotfeder, jedoch zwei Vollruns, die er leider beim Drillen verloren hatte. Es waren schöne Tage am See. Es hat sich auf jeden Fall, trotz des unterdurchschnittlichen Fangs, gelohnt. Wir konnten einige schöne Bilder aufnehmen und freuten uns aber wieder zu unserer Familie zurückzukehren. Die Platzwahl war eventuell nicht die Beste, aber wir haben wieder reichlich Erfahrung gesammelt. Der See ist auf jeden Fall zu empfehlen. Im Sommer wird wohl nicht die Beste Zeit sein, da der See fast komplett verkrautet ist. Am Besten wird es im Herbst oder im Frühjahr.
Das Team beim Abrücken
Ich hoffe unser Bericht hat Ihnen gefallen und wir konnten Ihnen einige schöne Bilder hier präsentieren.
Hier noch einige schöne Impressionen und Bilder der Session:
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geschrieben von: Julian Pfund, am 15.06.09
Liebe Leser,
schon ist unser erster großer Cup vorbei! Der Byron Carp Cup endete für uns am Sonntag, den 14.06.09, um 14 Uhr. Unser Team bestehend aus Julian Pfund und Sven Pfund erreichte Platz 10 mit einem Gesamtgewicht von 101,050 kg.
Es ist wie ein Wunder, das wir unter die Top 10 dieses Cups gekommen sind, denn nach den ersten 1 1/2 Tagen sah es für uns sehr sehr schlecht aus! Wir fingen keinen einzigen Karpfen in der ersten Nacht und dem darauffolgenden Tag! Erst nach der 2. Nacht morgens ab 5 uhr kamen ständig im 5 Minuten Takt Bisse. Es war der Wahnsinn! Wir kamen einfach nicht mehr zum Sitzen und das nach solchen verpatzten Stunden. Um genau zu sein dauerte unsere Beißflaute ca. 38 Stunden. Auf jeden Fall war es auf einmal so stressig geworden. Biss auf Biss folgte, sodass wir innerhalb von 2 Stunden 40 kg Fische fangen konnten. Dabei muss man aber beachten, dass wir 25 Fische nur mit einem Gewicht von 1 - 5 kg fingen, d.h einer davon war ein Amur mit 5,225 kg und der Rest alle zwischen 1 und 2 kg. Durchnittsgewicht aller gefangenen Karpfen von allen Teams an diesem von außen herrlichen See, dem Széki See in Ungarn, war sage und schreibe 2,45 kg. Dann kann man sich in etwa vorstellen was da los war. Der kleinste Fisch hatte 0,250 kg, einfach unglaublich! Also, ab dem 2.Tag fingen wir dann ständig Karpfen und konnten bis zum Schluss genau 50 Karpfen mit einem Gesamtgewicht von 101,050 kg landen. Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit unserem 10. Platz, denn bei solchen Top Teams und dem ersten Cup für uns, waren wir wirklich nicht schlecht! Wobei man auch sagen muss wir verloren auch mindestens 20 Fische, die uns noch viel mehr Gewicht hätten bringen können und so wären wir mit Sicherheit auch noch weiter vorne gewesen. Villeicht beim nächsten Mal! Es war ein geniales Event und alles war exakt geplant und auch so durchgeführt worden. Wir hatten sogar die Ehre, dass wir von der Presse des Byron Teams interviewt worden sind! Falls das Video bald erscheint stellen wir es gerne für Sie online.
Leider konnten wir keine einziges Fotos schießen, denn unsere Kamera war aus heiterem Himmel defekt. Vielleicht können wir ein paar Bilder von Byron Austria übernehmen, die dann ebenfalls bald ausgestellt werden.
Von 50 Karpfen, konnten wir davon 14 Amur landen. Unser größter Graskarpfen wurde gefangen von Julian mit einem Gewicht von 6,45 kg.
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geschrieben von: Julian Pfund, am 06.04.09
Liebe Leser,
letzte Woche (30.03.09-05.04.09) zog es uns in die wunderschöne Südsteiermark. Mit 2 Teamfischern (Sven Pfund und Julian Pfund) und einem Testfischer von Boilie & More (Reini Brugger) konnten wir dort wunderbare Tage verbringen. Das Wetter war spitzenmäßig und so konnten wir uns in aller Ruhe auf unsere Angeltage vorbereiten. Sven konnte in den ersten 24 Stunden gleich 3 Karpfen von 2-5 kg landen. Die ersten 24-48 Stunden gaben meine (Julian) Bissanzeiger keinen einzigen Ton von sich. Nach 48 Stunden und nach wechsel meines Spots konnte ich den ersten Fisch mit 4 kg für diese Saison landen. Danach mussten wir so ca. 10-12 Stunden warten bis der nächste Run kam. Es kam alles so, wie wir es uns fast nie gedacht hätten. Zuerst stiegen die Wassertemperaturen von 8 C° auf ca. 9-10 C° und dann stieg auch noch der See um ca. 20 cm an. Danach mussten wir uns wieder mit einer Flaute von ungefähr 24 h abgeben, obwohl das nicht alle Zeit der Welt war. Auf jeden Fall kamen danach auch wieder Bisse, wobei sie meist nur Nachts kamen. Angefangen von 19:00 Uhr bis in der Früh auf 9 Uhr klierschten unsere Bissanzeiger fast ständig. Dann kam der Schlag: mein Bissanzeiger raste und ich lief mit voller Freude um 22:30 Uhr zu meiner Rute um den leichten Anhieb zu setzen. Es war bereits Donnerstag und bis dorthin konnte ich noch keinen Fisch über 5 kg landen. Bereits beim Anhieb spürte ich den riesen großen Wiederstand des Fisches. Nach ca. 15 min Drillzeit kam ein wuchtiger Spiegler mit 18,00 kg an die Dunkelheit. Voller Freude bereitete ich meine Rute, nachdem ich den Spiegler eingesackt hatte, auf den nächsten Fisch vor. Nicht lange musste ich warten und um 2:30 Uhr konnte ich wieder einen wunderschönen Karpfen landen. Sven hatte nach und nach auch Bisse, wobei die letzten 48 kein einziger Run bei Sven war. Insgesamt war es eine super Woche und wir freuen uns schon auf den Mai, denn dort werden wir mit der kompletten Mannschaft zum Maierteich fahren, um dort dann auch noch ein wenig auf die nächsten Cups hin zu trainieren. 